Der deutsch-italienische Bariton Jeffrey Herminghaus begann seine musikalische Ausbildung beim renommierten Tölzer Knabenchor. Neben Studien bei Daniel Kotlinski nahm er 2017 ein Gesangsstudium bei Christoph Strehl am Mozarteum Salzburg auf und erweiterte ab 2021 seine Ausbildung in der Liedklasse von Stephan Genz; 2023 schloss er dort den Masterstudiengang Lied (u. a. bei Andreas Schmidt) ab. Zusätzliche Studien führten ihn zu Andreas Scholl sowie zu Meisterkursen bei Philippe Herreweghe, Ian Burnside und Simon Lepper. 
2026/2025:  
-  Hamburg, Opernloft: Hauptrolle als Soldat und Kleinkrimineller in der Pasticcio-Oper „Zwischen den Gleisen“; IOCO lobte seine „besonders starken Akzente“ und das Hamburger Abendblatt seine ergreifende Interpretation der Arie „Avant de quitter ces lieux“.  
-  München, Stars & Rising Stars 2026: Liederabend mit Johannes Brahms’ Zyklus „Die schöne Magelone“ an der Seite von Daniel Behle (Klavier: Maciej Pikulski); die Abendzeitung München hob seine „vielversprechende baritonale Maskulinität“ und seinen karrieremäßigen Aufschwung hervor.  
-  München, Stars & Rising Stars 2025: Konzert im Münchner Künstlerhaus mit Alban Gerhardt (Violoncello), Amadeus Wiesensee (Klavier) und Katharina Strepp (Violine); die Abendzeitung beschrieb seine „stimmliche Frische“ und sein „Talent für schmelzende Kantilenen“ in Massenets „Élégie“ und Beethovens Volksliedbearbeitungen.  
-  Hamburg, Opernloft: Escamillo in Bizets „Carmen“; das Hamburger Abendblatt sprach von seinem „größten Moment“ in der Toreador-Arie und einem tobenden Publikum, während Operaversum und IOCO seinen sonoren, virilen und zugleich lyrischen Bariton sowie seine darstellerische Intensität hervorhoben.  
2024:  
-  Hamburg, Opernloft: Hauptrolle in der Fußball-Pasticcio-Oper mit Arien von Korngold, Strauss und Bizet; sein Auftritt als Nachwuchsspieler in der preisgekrönten Hamburger „Fußballoper“ wurde in TV- und Presseberichten besonders hervorgehoben.  
-  Salzburg, Universität Mozarteum: Mittenhofer in Hans Werner Henzes „Elegy for Young Lovers“ unter der musikalischen Leitung von Gernoth Salher und in der Regie von Alexander von Pfeil.  
2023:  
-  München, Salon Luitpold: Don-Giovanni-Abend mit Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, begleitet von Vorträgen des Musikwissenschaftlers Christian Begemann und der Literaturwissenschaftlerin Christine Lubkoll.  
-  Garmisch-Partenkirchen, Richard-Strauss-Institut: Kollektiver Liederabend mit Liedern von Richard Strauss und Ludwig Thuille.  
-  Salzburg, Universität Mozarteum: Bariton-Solo im Requiem von Gabriel Fauré unter Jörn Andresen mit dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum.  
-  Aschaffenburg und Schwetzingen, Junge Oper Baden-Württemberg: Baron Douphol / Il Commissario in Verdis „La Traviata“.  
-  Salzburg, Schloss Arensberg: Liederabend mit Werken von Ludwig van Beethoven, Henri Duparc und Hugo Wolf.  
2022 – erste Engagements:  
-  München, Salon Luitpold: Schubert-Liederabend im Rahmen einer Lesung mit Rüdiger Safranski.  
-  Dublin, London, Paris: Liederabende mit Werken von Maurice Ravel, Franz Schubert und Gustav Mahler im Rahmen des Projekts „Open your eyes“ (Royal College of Music Dublin, Guildhall School of Music and Drama, Embassy of Ireland in Paris).  
-  Schwetzingen, Junge Oper Baden-Württemberg: Baron Douphol / Il Commissario in Verdis „La Traviata“.
Quellen

Back to Top