Der deutsch-italienische Bariton Jeffrey Herminghaus begann seine musikalische Ausbildung beim renommierten Tölzer Knabenchor. Neben Studien bei Daniel Kotlinski nahm er 2017 ein Gesangsstudium bei Christoph Strehl am Mozarteum Salzburg auf und erweiterte ab 2021 seine Ausbildung in der Liedklasse von Stephan Genz. Zusätzliche Studien führten ihn zu Andreas Scholl und Andreas Schmidt. Prägende Meisterkurse absolvierte er bei Ian Burnside und Simon Lepper.

2025:
• Konzert im Münchner Künstlerhaus mit Alban Gerhardt (Violoncello), Amadeus Wiesensee (Klavier) und Katharina Strepp (Violine); Presse:
„Für einige kaum je zu hörende Preziosen nimmt das Ad-hoc-Ensemble noch den Bariton Jeffrey Herminghaus hinzu, der besonders in der Élégie von Jules Massenet und drei witzigen Volksliedbearbeitungen von Ludwig van Beethoven stimmliche Frische und Talent für schmelzende Kantilenen präsentiert.“
(Münchner Abendzeitung)
• Hamburg: Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach, Rolle: Dr. Mirakel
• Gent: Konzert mit Arien von Joseph Haydn unter der Leitung von Philippe Herreweghe
2024:
• Hauptrolle des Mittenhofer in Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende am Salzburger Mozarteum
• Nachwuchsspieler in der preisgekrönten Hamburger „Fußballoper“ – der Auftritt wurde im NDR-Bericht besonders hervorgehoben
• Friedl in Vanni Morettos Oper Der Wassermann vom Grundlsee, Uraufführung bei den Barocktagen im österreichischen Bad Aussee
• Debüt als Escamillo in Bizets Carmen mit durchweg positiven Kritiken:
„Besonders grandios sticht Jeffrey Herminghaus mit seinem sonoren Bariton heraus, der mit ausgesprochener Virilität und gesanglicher Lässigkeit die farbenreichsten Töne an diesem Abend produziert.“
(opera vision Magazin)
„Bariton Jeffrey Herminghaus hat seinen größten Moment als Escamillo bei der berühmten Toreador-Arie (...). Herrlich, das Publikum tobt.“
(Hamburger Abendblatt)
2023:
• Gestaltung eines Don-Giovanni-Abends in München mit Vorträgen des Musikwissenschaftlers Christian Begemann
• Erneutes Engagement bei der Jungen Oper Baden-Württemberg
• Solist im Requiem von Gabriel Fauré unter Jörn Andresen
2022 – erste Engagements:
• Solist bei einem Schubert-Abend mit dem Philosophen Rüdiger Safranski in München
• Monteverdis Marienvesper mit den Regensburger Domspatzen unter Jörn Andresen
• Baron Douphol in Verdis La Traviata in einer Produktion der Jungen Oper Baden-Württemberg
• Liederabende in Dublin, London und Paris im Rahmen eines europäischen Künstlerprojekts; Auftritte in Österreich und Deutschland, darunter im Schumann-Haus in Bonn
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